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Fahrtregler

(Siehe auch ESC)

Moderne Fahrtregler arbeiten mit PWM (Puls-Weiten-Modulation) Hier bestimmt der Abstand der Pulse, wie lange am Motor Strom anliegt. Dadurch wird der Motor immer mit der gleichen Spannung versorgt, nur eben unterschiedlich lange, was unterschiedliche Drehzahlen bei annähernd gleichem Drehmoment erlaubt. Unsere Fahrtregler und Steller bieten neben einer proportionalen Geschwindigkeitsregelung (vorwärts + rückwärts) auch noch zusätzlich automatische Bremslichter und Rückfahrscheinwerfer. Unser größter Regler besitzt zudem auch noch eine eingebaute Bremse.
Unsere Fahrtregler heißen immer SC - xxx , wobei das "SC" für Denglisch "SpeedControl" steht, da ein echter Regelkreis per Definition nur mit einer aktiven Rückmeldung funktioniert, eigentlich wäre "Pulsweitenregler" korrekter, aber das kann sich kaum jemand merken ...


Flexinol auch Muskeldraht oder Nitinol genannt

Drähte aus einer speziellen Legierung, die sich durch Erwärmung oder Energiezuführung (Wärme) an Ihren vorherigen Zustand "erinnern". Bei Drähten "erinnern" sich diese an die Länge im kalten Zustand (20 °) und ziehen sich bei Energiezufuhr wieder zusammen. Die ereichbaren Änderungen liegen bei ca. 4-8 % der aktiven Drahtlänge. Diese Drähte erlauben zuverlässige Aktuatoren mit sehr kleinen Baumaßen. Die bei uns verwendeten Drähte sind "LT" (also Low Temperature) Legierungen, mit einer Sprungtemperatur von ca. 72 ° C. Bei entsprechender Ansteuerung sind nahezu lineare Bewegungsabläufe möglich.

(Buchtip: "Experimente mit Nitinoldraht", Franzisverlag, von Michael Müller)



© Peter Stöhr - MikroModellBau.De, 20.10.2008