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Messing

Beliebtes Material im Modellbau. "Normale" Messingsorten mit relativ hohem Bleigehalt lassen sich gut löten (weichlöten) und zerspanen (drehen, feilen, bohren). Sog. "Baumarkts-Messing", ist wegen der verwendeten Legierung meist sehr hart und enthält oft auch einen hohen Nickel-Anteil (Sondermessing) Diese Messingsorten fallen meist durch den extremen Glanz auf

(Getriebe-) Gehäuse aus Messing sind also immer dann bedenklich (sog. Nickelallergie), wenn man mit ihnen in Berührung kommt, oder Partikel durch Abrieb in die Luft gelangen.

(Wir fertigen auch aus diesem Grund keine Getriebegehäuse aus Messing).

Wir verwenden nur Messing ohne oder mit nur geringem Nickelanteil und dann meist nur als Basismaterial für Zahnräder.


Motoren für den Mikromodellbau

Für den Mikromodellbau eignen sich vor Allem kleine Eisenanker und Glockenankermotoren. Wichtig ist bei der Auswahl des richtigen Motors außer der Größe immer Drehmoment und Drehzahl. Meist wird bei den Motoren immer nur die minimale Anlaufspannung angegeben, die maximale Spannung hängt unter Anderem immer von der Kühlung und der umgesetzten Leistung ab. Als kleine Merkhilfe: Je höher die Drehzahl, desto größer muß die Untersetzung sein, um ein entsprechendes Drehmoment zu erreichen.

Verwendet man einen Motor mit sehr hoher Drehzahl, müssen die Lager entsprechend ausgelegt werden. (Reibungsverhältnisse) Idealerweise verwendet man Motoren mit relativ niedriger Drehzahl (4000 - 12000 UpM) und großem Drehmoment. Bei nahezu gleichen Abmessungen erreichen Eisenankermotoren immer ein deutlich höheres Drehmoment. Sogenannte "Brushless-Motoren" haben auf Grund der hohen Stromforderungen dieser Motoren noch keinen Einzug im Mikromodellbau gefunden.



© Peter Stöhr - MikroModellBau.De, 20.10.2012